Die Technik des Holzschnitts hatte ich mir im Studium angeeignet. Die urtümliche und schweißtreibende Technik und die Notwendigkeit von klaren Entscheidungen bei der Bildfindung hatten mich angezogen. Ich kam recht bald auf die Idee, die Druckstöcke der Bilder immer wieder neu zu kombinieren und so einen Fundus anzusammeln, auf den ich immer wieder zurückgreifen konnte, um neue Bilder zu bauen.

In meinen Bildrollen entwickeln sich Kompositionsabfolgen, die, wie in einem Comic, gelesen werden müssen.

Es reizt mich immer wieder, einzelne Comicpanels, Momentaufnahmen aus einem Handlungsablauf in grosse Holzschnitte umzusetzen: Printmedien − Ästhetik in eine Uralt-Technik zu übertragen, und in die Medien von heute zurückzubringen.