„Eight Ball“, die schwarze Achterkugel im Billardspiel, ist eine gängige Metapher des Todes: Es ist die letzte Kugel, die eingelocht wird, bevor das Spiel aus ist. Die comichaften Figuren in dieser Holzschnittreihe tragen T-shirts, auf denen diese Kugel abgebildet ist – hier allerdings auf die Seite gedreht, also mit einer liegenden Acht, dem Zeichen für Unendlichkeit. Ist dies ein Hinweis darauf, daß das Unabwendbare abwendbar ist?

 

Die vier Helden, die hier dargestellt sind, wirken dämonisch und verfügen über bemerkenswerte Fähigkeiten: Einer trägt einen Container mit radioaktivem Material, so stark, dass es ihn zum Leuchten bringt, ohne ihn umzubringen. Das Mädchen wirft einen leise zischenden Blick und hat schlangengleiches Haar. Der kleine japanische Junge hat offenbar ein enorm vergrößertes Gehirn, und wohl auch enorm vergrößerte geistige Fähigkeiten. Sein Blick ist wägend und skeptisch, eine Plakette und ein Kugelschreiber am Hemd weisen ihn als wissenschaftlichen Mitarbeiter aus. Der Vierte im Bunde schleudert Blitze aus seiner Hand, die wie abstrakter Expressionismus aussehen.

 

In dieser Bildergruppe stelle ich Figuren vor, die immer wieder zum Einsatz kommen werden.